10.07.2026 Aktuelles – Redaktion

Rundweg am See wieder geöffnet

Nester des Eichenprozessionsspinners beseitigt

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Mit einem speziellen Gerät werden die Nester der Eichenprozessionsspinner entfernt. Foto: ein

Der Rundweg um den See im großen Moor kann pünktlich zum Wochenende wieder freigegeben werden. Möglich gemacht hat dies die Beseitigung der Nester des Eichenprozessionsspinners.  In den vergangenen Wochen war rund um den See ein erheblicher Befall festgestellt worden. Vorsicht bleibt dennoch geboten.

Im Bereich des Sees im Großen Moor ist in den vergangenen Wochen ein erheblicher Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt worden. Betroffen war der Rundweg zwischen den Straßen „Zwischen den Seen“ und „Zürnkamp“. Um die Gesundheit von Spaziergängerinnen und Spaziergängern sowie von Tieren zu schützen, musste dieser Abschnitt zunächst bis auf Weiteres gesperrt werden.

Die Gemeindeverwaltung hat inzwischen die Seevetaler Firma Koppermann mit der Beseitigung der Nester beauftragt. In Schutzanzügen hat das Team mit einem speziellen Saugsystem gearbeitet. Von einem Steiger aus wurden die Nester von den Bäumen abgesaugt und abgeflammt. Der Zeitpunkt der Maßnahme ist gut gewählt, da sich die Raupen verpuppt haben. Vorher sind die Raupen tagsüber auf dem ganzen Baum unterwegs. Ihre feinen Brennhaare können bei Menschen und Tieren Hautreizungen, starken Juckreiz und Beschwerden der Atemwege verursachen.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Vermehrung und den Befall im nächsten Jahr einzudämmen“, erläuterte Bürgermeisterin Emily Weede, die sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht hat. „Wir schauen, wie sich die Maßnahme hier am See im Großen Moor auswirkt. Und es ist schön, dass wir den Rundweg zum Wochenende wieder freigeben können. Wir können das in Seevetal aber nicht auf allen öffentlichen Flächen machen.“

Dort, wo auf öffentlichen Flächen eine direkte Gefahr vom Eichenprozessionsspinner ausgeht, also zum Beispiel an Bushaltestellen, Schulen oder Kindergärten, wird die Gemeinde auch schon vor dessen Verpuppung tätig. Hier wird abgesaugt. In anderen Bereichen wird abgesperrt. Hundertprozentig kann allerdings auch nach dem Absaugen niemand garantieren, dass wirklich alle Nester gefunden wurden.

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