30.09.2026 Wirtschaft & Verkehr – Redaktion
RegioStrat – besser gemeinsam handeln
Handlungsstrategie für den Hamburger Verflechtungsraum
Die Metropolregion Hamburg setzt auf eine gemeinsame Zukunft. Mit der neuen Handlungsstrategie für den Hamburger Verflechtungsraum bündeln Stadt und Umland ihre Kräfte, um Urbanität, Innovation und Mobilität gemeinsam zu gestalten. Konkrete Impulse für eine engere Vernetzung zeigen Projekte wie die Entwicklung regionaler Achsen entlang der B73, verbesserte Mobilitätsstationen, digitale Radwegenetze und die gemeinsame Entwicklung von Regionalparks.
Die Metropolregion Hamburg hat ihre Handlungsstrategie und erste Maßnahmen vorgestellt. Hamburg sowie die Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg und die Landkreise Stade, Harburg und Lüneburg gestalten so ihre zukünftige Entwicklung gemeinsam. Gefördert wurde dies durch das Bundesbauministerium im Rahmen des Vorhabens „RegioStrat Hamburger Verflechtungsraum“.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Hamburger Verflechtungsraum und der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen führt die Metropolregion Hamburg regionale Planungen zusammen und definiert Kooperationsfelder. Basis ist das Anfang 2024 beschlossene Räumliche Leitbild, das den Raum als Potenzialbereich für Urbanität, Innovation und Vernetzung ausweist und eine enge Zusammenarbeit von Kommunen, Planung und Wirtschaft empfiehlt.
Erste Maßnahmen sind bereits in Planung. Entlang der B73 sollen Achsen vom Hamburger Bezirk Harburg über Neu Wulmstorf in die Region weiterentwickelt werden. Aufbauend auf dem Hamburger Masterplan Magistralen ist dies eine Vision für lebendige, zukunftsfähige regionale Achsen mit zentralen Funktionen für Städtebau, Mobilität und Stadtklima.
An Mobilitätsstationen, orientiert an hvv switch Punkten, sollen Carsharing, Leihräder und weitere Angebote im Umland mit dem Nahverkehr verknüpft werden. Die Stadt Geesthacht und die Samtgemeinde Elbmarsch erstellen zudem eine gemeinsame digitale Radwegenetzkarte. Darüber hinaus sollen die Regionalparks der Metropolregion gemeinsam weiterentwickelt werden.
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen fördert das Projekt im Rahmen des Programms „RegioStrat“. Als eines von 37 bundesweit geförderten Vorhaben hat das Projekt Pilotcharakter. Die Ergebnisse sollen anderen interkommunalen Verbünden als Inspiration dienen.
