18.06.2026 Wirtschaft & Verkehr – Redaktion

Soziale Stärkung des Quartiers

Neue Perspektiven für das Phoenix-Viertel

Foto: © Gerd Demitz
Das Phoenix-Viertel soll aufgewertet und als Wohnstandort attraktiver gestaltet werden. © Gerd Demitz

Harburg – Das Phoenix-Viertel soll städtebaulich aufgewertet und als Wohnstandort gestärkt werden. Mit diesem Ziel startet ein wichtiger Schritt zur Festlegung eines neuen RISE-Fördergebietes. Mit der Beauftragung einer Bietergemeinschaft aus den Unternehmen TOLLERORT entwickeln & beteiligen GmbH, sowie cappel + kranzhoff stadtentwicklung und planung gmbh zur Erarbeitung eines Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) für das Phoenix-Viertel / Wilstorf-Nord startet ein zentraler Entwicklungsprozess, der die Grundlage für eine mögliche Festlegung des Quartiers als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) sowie als Sanierungsgebiet schaffen und damit wichtige Impulse für die städtebauliche, soziale und infrastrukturelle Aufwertung des Gebiets setzen soll.

Die Bietergemeinschaft wird jetzt die Arbeit aufnehmen, sich mit den Akteuren im Viertel vernetzen, Kontakt zu Gebäudeeigentümern aufnehmen und eine öffentliche Planungswerkstatt vorbereiten. Das Integrierte Entwicklungskonzept soll bis Mitte 2027 fertiggestellt sein, um als Basis für eine Gebietsfestlegung durch den Senat zu dienen. Die Festlegung als RISE-Fördergebiet ermöglicht die gezielte Aufwertung des Quartiers, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken, Wohnraum zu modernisieren und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern und fördert den Umbau zu lebendigen Stadtteilen durch Sanierung, Grünflächenentwicklung und soziale Infrastrukturinvestitionen.

Christian Carstensen, Bezirksamtsleiter Harburg stellt dazu fest „Für das Bezirksamt ist die städtebauliche Aufwertung des Phoenix-Viertels eine wesentliche Zielsetzung. Das Viertel ist wesentlicher Wohnstandort im Harburger Zentrum und imageprägend für den gesamten Bezirk, Daher freue ich mich sehr, dass wir uns jetzt gemeinsam daran machen, an diesem Ort ein neues RISE-Fördergebiet zu entwickeln. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Nachbarn des Quartiers haben es verdient, dass die Stadt sich ihrer Lage annimmt. Mit dem heutigen Start des RISE-Prozesses zeigen wir, dass wir diese Anforderung verstanden haben und nun auch angehen.“

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