21.08.2026 Wirtschaft & Verkehr – Redaktion – KI
Decatur-Brücke fertiggestellt
Nach fast 10 Jahren wieder befahrbar

Große Freude bei Projektleiter Andreas Hein, Bürgermeisterin Emily Weede (Mitte) und der Ratsvorsitzenden Angelika Tumuschat-Bruhn über die fertige Decatur-Brücke. Foto: Gemeinde Seevetal
Maschen – Die Generalsanierung der Decatur-Brücke ist in Rekordzeit abgeschlossen. Nach Abschluss der Arbeiten an der Zufahrtsrampe in Maschen wird die Brücke ab dem 25. September abends wieder für alle Fahrzeuge freigegeben. Bürgermeisterin Emily Weede, Ortsbürgermeisterin Angelika Tumuschat-Bruhn und Projektleiter Andreas Hein besichtigten die Baustelle.
„Wir sind stolz, dass die Brücke nach etwas über zwei Jahren Bauzeit fertig ist. Das ist wahnsinnig schnell“, sagt Bürgermeisterin Emily Weede. Sie erklärt, dass nach langwierigen rechtlichen Klärungen Anfang 2023 feststand, dass eine Sanierung statt eines Abrisses notwendig war. Der Rat der Gemeinde Seevetal beschloss die Sanierung im Frühjahr 2023, woraufhin der Bau 2024 begann. Ein 50-Millionen-Euro-Projekt in dieser Zeit zu realisieren, sei eine absolute Rekordleistung.
Am 25. September um 18.00 Uhr können erstmals nach fast zehn Jahren wieder Kraftfahrzeuge die Brücke überqueren. Bis dahin werden noch letzte Arbeiten wie die Installation von Leitplanken, Beleuchtung, Markierungen und Schildern sowie die Fertigstellung der Rampe in Maschen durchgeführt. „Was für eine Erleichterung“, freut sich Ortsbürgermeisterin Angelika Tumuschat-Bruhn. „Die Einwohner können nun wieder direkt den Bahnhof oder die Geschäfte erreichen.“
Die nach der US-Partnerstadt benannte Decatur-Brücke überquert Europas größten Rangierbahnhof und verbindet Maschen mit Hörsten. Mit der Fertigstellung ist der Personenbahnhof Maschen wieder von Süden aus erreichbar, was Pendler via P+R-Parkplatz entlastet. Zudem entsteht eine neue, überdachte Fahrradabstellanlage mit einem App-gesteuerten, abgeschlossenen Bereich.
Die Instandsetzung der 750 Meter langen Brücke war für Seevetal ein beispielloser Kraftakt, der dank einer 75-prozentigen Förderung durch das Land Niedersachsen finanziell machbar wurde. Das Großprojekt blieb sowohl zeitlich als auch budgetmäßig nahezu punktgenau im Plan. „Ein großes Dankeschön an Projektleiter Andreas Hein, die Firma Echterhoff und die Strabag AG!“, betont Bürgermeisterin Weede. Projektleiter Andreas Hein dankt zudem allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Bewältigung der komplexen Aufgaben.
