27.04.2026 Ratgeber – ein

Sprache lebendig halten

Spielend plattdeutsch lernen

Foto: Museum im Marstall
Die Ehrenamtlichen des Museums im Marstall freuen sich auf kreative Plattdeutsch-Nachmittage. Foto: Museum im Marstall

Am leichtesten lernen Kinder eine neue Sprache, und das am besten durch Spiele und in Aktion. Genau das greift das Museum im Marstall nun mit einem neuen Angebot auf, bei „Plattdeutsch für Kinder“.

Immer am ersten Mittwoch im Monat können Kinder zwischen 5 und 10 Jahren beim Basteln, Spielen oder bei „Ausflügen“ in den Schlosspark Begriffe und einfache Sätze in Plattdeutsch lernen. Mal kommt der Kasper, mal wird gemalt oder Brett- und Kartenspiele genutzt, um Farben oder Bezeichnungen zu lernen. So wird das Plattdeutsche ganz nebenbei aufgenommen und in den Wortschatz integriert. Ein Vorwissen ist für die Kinder nicht erforderlich und jeder und jede ist herzlich willkommen, in diese regionale Sprache einzutauchen.

Das Plattdeutsche ist Teil des europäischen Kulturerbes und sein Erhalt und seine Bedeutung wurde durch die Aufnahme in die Europäische Sprachencharta 1999 noch zusätzlich unterstrichen. Dem Team des Museums ist es daher ein großes Anliegen, die plattdeutsche Sprache lebendig zu halten. Da es besonders Kindern im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht fällt, neue Sprachen zu lernen, richtet sich das neue Angebot an diese Altersklasse. Zwei Ehrenamtliche des Museums unterstützen dieses Projekt maßgeblich und freuen sich, mit den Kindern diese besondere Sprache zu entdecken.

Die einzelnen Nachmittage stehen unter verschiedenen Schwerpunkten, mit einem bunten Programm aus Geschichten, Handpuppenspiel und kreativen Angeboten. Während der Winsener Aktionswochen zum Jubiläum der Landesgartenschau liegt der Fokus auf den Themen Garten und Park. Das Angebot ist für Kinder kostenfrei und kann ohne Anmeldung besucht werden. Ab dem 6. Mai startet „Plattdeutsch für Kinder“ und wird monatlich an jedem ersten Mittwoch wiederholt.

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