20.01.2026 Kunst & Kultur – Redaktion

Kultur der Region

Museumskonzerte an besonderen Orten

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Reinhard Gräler am Cembalo. Foto: ein

Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Museumskonzerte an besonderen Orten“ lädt das Museum im Marstall in diesem Jahr zu besonderen Konzerterlebnissen ein. Viermal haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, an historisch bedeutsamen Orten Musik zu hören und zugleich mehr über die Kultur der Region zu erfahren.

Den Auftakt der vier Museumskonzerte bildet am 1. Februar ein Cembalokonzert in der Schlosskapelle. Von 14.30 bis 16.00 Uhr spielt Reinhard Gräler, Kantor der Winsener St.-Marien-Kirche, auf dem museumseigenen Cembalo in der besonderen Atmosphäre der historischen Kapelle. Die Schlosskapelle, die nur zu besonderen Anlässen geöffnet ist, wurde im 16. Jahrhundert auf Veranlassung von Herzogin Dorothea umgestaltet.

Das Cembalo, dessen Klänge in der Kapelle zu hören sein werden, stammt aus derselben Epoche. Seine Blütezeit erlebte das Instrument vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Als Tasteninstrument mit gezupften Saiten erinnert sein Klang eher an eine Harfe als an ein Klavier und verleiht der Musik einen ganz eigenen Charakter. Vor 23 Jahren erwarb der Heimat- und Museumsverein Winsen, Träger des Museums im Marstall, das Cembalo. Reinhard Gräler spielt auf dem Instrument Musik aus mehreren Jahrhunderten und bringt damit die Klangfülle des Cembalos eindrucksvoll zur Geltung.

Weitere Museumskonzerte an besonderen Orten folgen in den kommenden Monaten, am 15. März Klassik im Krankenhaus, am 2. August Jazz am Stöckter Hafen und am 7. November ein Klarinettenkonzert in der Friedhofskapelle.

Karten für das Cembalokonzert kosten 10 Euro pro Person und sind bereits im Vorverkauf an der Kasse des Museums im Marstall erhältlich. Aufgrund der begrenzten Sitzplätze in der Schlosskapelle wird ein Vorverkauf empfohlen.

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