30.08.2026 Aktuelles – Redaktion

Nicht mehr online buchbar

Hotel am Binnenhafen wird zum Flüchtlingsquartier

Harburg – Das am 6. Mai 2026 eröffnete Holiday Inn – the niu, Quay Hamburg Harburg im Harburger Binnenhafen (Blohmstraße 27) dient seit Ende August 2026 vorerst als Flüchtlingsunterkunft und ist regulär nicht mehr buchbar. Dazu erreichte BLITZaktuell der folgende Leserbrief:

Leserbrief (unzensiert)
„Skandal!!! Entgegen der eigenen Aussage mietet die FHH vertreten durch seinen SPD-Senat über Fördern & Wohnen ein nagelneues Hotel im Harburger Binnenhafen an!!
In der nächsten Woche ist das Harburger Hotel The Niu bereits nicht mehr online buchbar und die ersten ukrainischen Gäste ziehen ein – und keiner hat etwas gewusst?
Das ist für die Quartiersentwicklung im Harburger Binnenhafen bestimmt nicht förderlich!
Offensichtlich benötigt man für solche Entscheidungen auch kein betroffenes Bezirksamt… und keine Genehmigung?

Dafür, dass die SPD dafür eintreten wollte, die Hotelanmietungen auch Kostengründen in Hamburg zurückzufahren und man ein vorhandenes Flüchtlingsdorf in unmittelbarer Nähe auf dem Schwarzenberg zurückbauen will, klingt das schon komisch und bekommt somit auch politische Dimensionen!

An die Situation auf dem Schwarzenberg haben sich die Harburger nach vielen Jahren gewöhnt, die Containeranlage kann man gut auch noch 2 Jahre verlängern! Aber jetzt auch noch einen aufstrebenden Binnenhafen in der weiteren Entwicklung zu beeinträchtigen ist schon ungeheuerlich. Das animiert bestimmt niemanden zu weiteren Investitionen oder Ansiedlungen!

Und 2 Jahre sind ja nur ein Anfang …
Das würde sich bestimmt in der Hafencity niemand trauen, aber mit den Harburgern kann man es ja mal wieder machen…

Der Hotelbetreiber bekommt für ein neues Hotel von der Stadt doppelt so viel Geld, als von Hotelgästen?
Und man benötigt dafür nicht einmal eine Genehmigung?
Unternehmer engagieren sich seit Jahrzehnten im Harburger Binnenhafen und merken, dass das Engagement nicht honoriert wird!

Braucht man für die (angeblich) Familien keine weitere Infrastruktur?
Ich kann nicht beschreiben, wie wir uns fühlen, aber es fühlt sich nicht gut an!“
Ingo Mönke

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