19.10.2026 Ratgeber – Redaktion
Feiertagspech im Norden
Clevere Urlaubsplanung lohnt sich

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Für Beschäftigte im Norden Deutschlands ist 2027 kein günstiges Feiertagsjahr. In Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein fallen fünf der zehn gesetzlichen Feiertage auf ein Wochenende.
Neben dem 1. Mai (Samstag) und dem Tag der Deutschen Einheit (Sonntag) liegen auch der Reformationstag (31. Oktober) sowie beide Weihnachtsfeiertage am Wochenende. Das bedeutet eine „Pechquote“ von 50 Prozent. Besonders im Herbst und Winter fehlen zusätzliche freie Werktage durch den Reformationstag oder Weihnachten.
Dennoch bietet der Kalender Chancen, vor allem an Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Mit Urlaub vom 22. bis 25. März erhält man Ostern 10 Tage frei (20. bis 29. März).
Alternativ führen vier Urlaubstage vom 30. März bis 2. April ebenfalls zu zehn freien Tagen (26. März bis 4. April). Mit Urlaub zu Christi Himmelfahrt am 6. Mai und einem Urlaubstag am 7. Mai ergeben sich 4 freie Tage frei (6. bis 9. Mai). Und mit Urlaub am 14. Mai ergeben sich über Pfingsten nochmals 4 freie Tage.
Wer kleine Auszeiten bevorzugt, sollte den Mai nutzen. Mit Urlaub am 7. und 14. Mai entstehen aus nur zwei Tagen zwei separate Vier-Tage-Blöcke (insgesamt acht freie Tage).
Im Vergleich zu anderen Bundesländern bietet der Norden 2027 weniger Chancen durch günstig gelegene Feiertage. Da der Reformationstag auf einen Sonntag fällt, zeigt sich erneut, nicht die Anzahl der Feiertage zählt, sondern deren Lage im Kalender. Im Norden geht 2027 jeder zweite Feiertag am Wochenende verloren.
