29.09.2026 Kunst & Kultur – Wolfgang Wittenburg

„Neuer Wind im Alten Land“

Dreharbeiten zu ZDF-Erfolgsreihe „Herzkino“

Foto: © Wolfgang Wittenburg
In einer Drehpause vor Bekes bekanntem Film-Auto: Hauptdarstellerin Felicitas Woll (r.) mit Marion Kracht (Tante Marlies) und Volker Meyer-Dabisch (Bekes Vater Gerd). © Wolfgang Wittenburg

Moorburg – Wenn die Straße Moorburger Elbdeich immer mal wieder kurzzeitig für den Autoverkehr gesperrt wird, dann muss das nicht immer unbedingt mit den Bauarbeiten zur A26 Ost zu tun haben. Zuletzt fanden hier und auch auf dem Gelände der stillgelegten Sietas-Werft in Neuenfelde und dazu noch in Buxtehudes City Dreharbeiten statt zur ZDF-„Herzkino“-Reihe „Neuer Wind im Alten Land“. Gedreht wurden in Moorburg einige Szenen für die Filme 11 und 12 unter der Regie von Dagmar Seume der ZDF-Erfolgsreihe, denn der Obsthof von Klaus Rüpke diente in der Filmwelt um eine investigative Lokal-Journalistin aus Buxtehude als Elternhof der Hauptfigur Beke Rieper (Felicitas Woll). Hier stand denn auch das aus den Filmen bekannte flotte Mini-Cabriolet von Beke vorm Hofladen und Vater Gerd (Volker Meyer-Dabisch) präsentierte Tante Marlies (Marion Kracht) just stolz seinen neuen schwarzen Anzug, Marlies aber bremste Gerds Euphorie direkt wieder aus und bemängelte, dass ihm „schwarz doch so gar nicht steht.“ Szene im Kasten!

Zwischendurch überraschte Hofbesitzer Klaus Rüpke, im Film-Deutsch ist er Motivgeber, mit Kuchen aus Früchten der Saison. Diesmal freute sich das sicher 40-köpfige Filmteam mit Kamera und Ton, Garderobe und Maske über frisch gebackenen Zwetschgenkuchen. In einer Drehpause gestand Felicitas Woll beim Set-Besuch ein Familiengeheimnis: „Meine Urgroßmutter wurde in Horneburg geboren und ging dann nach Hamburg und hat dort geheiratet. Ich bin hierhergekommen und dachte immer, komisch, dass ich mich hier so zu Hause fühle und wusste gar nicht so genau, warum. Ich mag diese kleinen Fachwerkstädtchen mit ein bisschen Wasser und die Gemütlichkeit, also ich bin ein Fan geworden vom Alten Land.“ Nicht anders geht es ihrer Schauspielkollegin und Wahl-Berlinerin Marion Kracht. „Es ist sehr schön, zu drehen, wo andere Urlaub machen. Und ich bringe auch immer etwas aus dem Alten Land mit nach Hause, mal waren es Erdbeeren und jetzt werden es Äpfel und Zwetschgen“, sagt die Wahl-Berlinerin am Filmset. Bis die beiden neuen Filme ausgestrahlt werden, muss sich das Publikum allerdings noch etwas in Geduld üben, erst im Jahr 2027 soll an zwei aufeinander folgenden Sonntagabenden im ZDF-Programm wieder „Neuer Wind im Alten“ wehen.

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