03.11.2026 Ratgeber – Redaktion
Mit einfachen Maßnahmen vorbeugen
Probleme mit dem Schimmel im eigenen Zuhause?
Ein paar schwarze Flecken an der Wand, ein muffiger Geruch im Schlafzimmer oder dunkle Verfärbungen hinter dem Sofa. Was zunächst wie ein kleiner Schönheitsfehler aussieht, kann schnell zu einem größeren Problem werden. Denn Schimmel macht sich oft dort breit, wo man ihn zunächst gar nicht bemerkt. Besonders im Herbst und Winter, wenn die Temperaturen sinken, die Fenster häufiger geschlossen bleiben und angesichts hoher Energiekosten beim Heizen gespart wird, haben Schimmelpilze leichtes Spiel. Doch die dunklen Flecken sind nicht nur unansehnlich, sie können auch die Gesundheit gefährden und die Bausubstanz schädigen. Wie sich Schimmel vermeiden lässt, was bei einem Befall zu tun ist und welche Rolle richtiges Heizen und Lüften spielen, erläutern Fachleute im Zeitraum vom 4. bis 17. November bei vier Online-Vorträgen des Landkreises Harburg in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale.
Um Ursachen von Schimmel, bauliche Schwachstellen und Tipps zur Beseitigung geht es am 4. November in der Zeit von 12.00 bis 12.45 Uhr. „Was tun bei Schimmel in der Wohnung?“, wie Schimmel entsteht und welche Maßnahmen helfen, ist das Thema am 9. November in der Zeit von 17.00 bis 18.30 Uhr. Praktische Tipps zum Heizen, Lüften und zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit gibt es beim Online-Vortrag am 10. November. In der Zeit von 19.00 bis 20.00 Uhr heißt es „Einfach erklärt: Schimmel vermeiden und beseitigen, wie lüfte und heize ich richtig?“ Und am 17. November von 18.30 bis 20.00 Uhr heißt es erneut „Schimmel in der Wohnung, Wie beseitigen, was dagegen tun?“ Es geht darum, Ursachen zu erkennen, Schimmel zu entfernen und erneutem Befall vorzubeugen.
Um an den kostenfreien Online-Vorträgen teilzunehmen, ist eine Anmeldung nötig. Das geht ganz einfach über die Aktionskachel auf www.energiewegweiser.de.
Schimmel entsteht, wo es feucht ist. Besonders gern breitet er sich aus, wenn sich feuchte Luft an kalten Oberflächen niederschlägt. Schon mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich dem Entstehen von Schimmelpilzen vorbeugen. „Die wichtigste Regel zum Schutz vor Schimmelpilz heißt, raus mit der feuchten Luft, am besten durch regelmäßiges Lüften. Ebenfalls wichtig ist ausreichendes Heizen, damit die Wände nicht zu sehr auskühlen“, rät Oliver Waltenrath, Klimaschutzmanager des Landkreises Harburg. Empfohlen werden tagsüber etwa 19 bis 20 Grad in Wohnräumen. In kühleren Räumen sollte die Temperatur möglichst nicht unter 16 bis 18 Grad sinken. Statt Fenster längere Zeit zu kippen, ist regelmäßiges Stoßlüften sinnvoll. Auch bauliche Schwachstellen wie schlecht gedämmte Außenwände können Schimmel begünstigen.
Mit seiner virtuellen Energieagentur www.energiewegweiser.de bietet der Landkreis Harburg neben Online-Vorträgen ein umfangreiches Informationsangebot zu Klimaschutz und Energiefragen. Dort finden sich Energiespartipps, und wer den eigenen Energieverbrauch unter die Lupe nehmen will, ist bei den digitalen Checks in der Rubrik „Rechner & Tools“ richtig.
Ansprechpartner sind auch Oliver Waltenrath und sein Team bei der Stabsstelle Klimaschutz des Landkreises, Telefon 04171 693-6601.
