19.01.2026 Aktuelles – ein
Zwei große DRK-Verbände, ein Ziel
Gemeinsam das Hamburger Sozialsystems stützen

Harburgs DRK-Vorstand Harald Halpick und der designierte Vorstand des DRK-Landesverbandes Hamburg, Dr. Joß Steinke. Foto: DRK Harburg
Harburg – Die Menschen in Hamburg besser zu versorgen, wie das erreicht werden kann, dazu trafen sich jetzt der designierte Vorstand des DRK-Landesverbandes Hamburg, Dr. Joß Steinke und Harburgs DRK-Vorstand Harald Halpick auf dem DRK-Campus in der Rote-Kreuz-Straße an der Außenmühle. Steinke wird sein neues Amt am 1.Februar übernehmen.
Fünf Stunden setzten sich beide zum intensiven Austausch zusammen. Schließlich gilt es, gemeinsam das Hamburger Sozialsystems zu stützen. Im Anschluss folgte ein Besuch im „Harburg Huus”, der Obdachlosenunterkunft des DRK, an seinem Noch-Standort.
Im Fokus der Gespräche beider Vorstände standen die Herausforderungen und Chancen der beiden großen norddeutschen DRK-Verbände, die als zentrale Akteure in Pflege, Kinderbetreuung, Rettungsdienst und Katastrophenschutz Hamburgs Sozialsystem maßgeblich mitgestalten.
„Uns treibt die Versorgung der Hamburgerinnen und Hamburger an. Da gibt es viele Lücken, die wir als Wohlfahrtsorganisation füllen müssen, nicht nur etwa in der Pflege, sondern im gesamten Gesundheitsbereich“, betont Halpick.
Steinke sieht großes Potenzial in der Zusammenarbeit. „Es gibt viele Gemeinsamkeiten. Wir können von den Erfahrungen des anderen lernen und Kooperationen ausbauen, wie sie südlich der Elbe bereits in der Pflege laufen.“
Sowohl der Landesverband als auch der Kreisverband Hamburg-Harburg beschäftigen immerhin 1.600 beziehungsweise knapp 1.400 Mitarbeitende und stützen sich auf hunderte Ehrenamtliche. Sie sind unverzichtbare Stützen im Sozialsystem und Bevölkerungsschutz.
„Ich übernehme einen hervorragend aufgestellten Verband“, so Steinke, „aber die kommenden Jahre bringen auch interne Herausforderungen mit sich, die wir gemeinsam angehen müssen.“ So markiert der Besuch auch den Beginn einer noch intensiveren Zusammenarbeit, um die soziale Infrastruktur Hamburgs zu stärken.
Die beiden Verbände zählen zu den großen Arbeitgebern Hamburgs und engagieren sich mit ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, mit Kindertagesstätten, im Rettungsdienst und Katastrophenschutz und bieten vielfältige soziale Dienste an. Sie sind Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.
