21.02.2026 Aktuelles – Redaktion

Nachhaltige Aktivitäten

Verleihung des 13. Harburger Nachhaltigkeitspreises

Foto: Bezirksamt Harburg
Foto: Bezirksamt Harburg

Harburg – Am Freitag, 20. Februar ehrte die Bezirksversammlung Harburg zum dreizehnten Mal nachhaltige Aktivitäten im Bezirk Harburg. Vier ausgewählte Projekte konnten sich über Preise in der Gesamthöhe von 5.000 Euro freuen.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Moderator Jürgen Marek vom lokalen NachhaltigkeitsNetzwerk HARBURG21 sowie Grußworten von Bezirksamtsleiter Christian Carstensen und der Harburger-Filialleiterin der Sparda-Bank Hamburg, Jacqueliene Birkner, folgte die Vorstellung und Würdigung der Siegerprojekte durch Dr. Regina Marek von HARBURG21. Für musikalische Begleitung sorgte die Band des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums „Humm Bolt“ unter der Leitung von Manuel Kock.

Der erste Preis ging an IN VIA Hamburg e. V. mit dem Projekt „Kiezläuferinnen Harburg“. Seit 2014 engagieren sich ehrenamtliche Kiezläuferinnen in Harburger Stadtteilen für Deeskalation, Prävention und soziale Teilhabe. Sie sprechen Jugendliche direkt an, stärken Verantwortungsbewusstsein im öffentlichen Raum und tragen zur Verbesserung des Miteinanders bei. Das Projekt verbindet nachhaltige Sozialraumarbeit mit langfristigem ehrenamtlichem Engagement und wirkt präventiv gegen Vandalismus sowie Ausgrenzung.

Der zweite Preis wurde an die Berufliche Schule Hamburg-Harburg (BS18) für das Projekt „Nachhaltigkeit hörbar machen – Lauschtour zu den 17 SDG“ vergeben. Im Rahmen einer schulweiten Lauschtour mit 17 QR-Code-Stationen informieren von Schülern und Schülerinnen produzierte Audioformate über die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

Das Projekt verbindet kreative Bildungsarbeit mit ressourcenschonender Umsetzung und hoher Partizipation und fördert dauerhaft das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung im Schulalltag.

Den dritten Preis teilten sich zwei Projekte, zum einen die Schule Rönneburg mit dem Projekt „Naturerlebnisfläche“. Ein bislang versiegelter Schulhofbereich wurde partizipativ in eine naturnahe Erlebnisfläche mit Hochbeeten, Wildpflanzen und Lebensräumen für Tiere umgestaltet. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Nachbarschaft gestalteten die Fläche gemeinsam. Durch feste Pflegezuständigkeiten und Einbindung in den Unterricht ist das Projekt nachhaltig im Schulalltag verankert.

Zum anderen die Technische Universität Hamburg (TUHH) – Blue Engineering mit dem Seminar „Ethische Entscheidungsfindung in der Ingenieur- und Ingenieurinnen-Karriere“. Das verpflichtende Seminar sensibilisiert Studierende für ethische, gesellschaftliche und politische Fragestellungen im Ingenieurberuf. Aufgrund hoher Nachfrage wurde das Projekt strukturell gestärkt und weiterentwickelt. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur verantwortungsvollen Gestaltung technologischer Innovationen.

Insgesamt wurden in diesem Jahr zahlreiche Initiativen aus dem Bezirk eingereicht, die das breite Spektrum nachhaltigen Engagements in Harburg widerspiegeln, von Bildungsprojekten über soziale Prävention bis hin zu ökologischer Transformation. Organisiert wurde die Veranstaltung wie in den Vorjahren vom Lokalen NachhaltigkeitsNetzwerk HARBURG21 in Kooperation mit dem Bezirksamt und der Bezirksversammlung.

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