28.08.2025 Verschiedenes- Redaktion

„Rote Hütte“ abgebrannt

Ein lebendiger Ort der Begegnung

Neuenfelde – Schocknachricht für Neuenfelde und die Jugendarbeit des DRK, der Dachstuhl des Holzhauses der „Roten Hütte“ geriet am 25. August gegen 14.00 Uhr in Brand. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Obwohl rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei schnell vor Ort waren, konnte die beliebte Jugendeinrichtung nicht gerettet werden.

Kirsten Pollkehn, Bereichsleiterin in der Pädagogik: „Die Feuerwehr hat großartige Arbeit geleistet. Aber laut Einschätzungen von Feuerwehrkräften und Polizeibeamten war die Rote Hütte leider nicht mehr zu retten.“

Der beliebte Treffpunkt für Kinder und Jugendliche ist derzeit unzugänglich. Das Landeskriminalamt hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Dabei wird auch überprüft, ob es sich um Brandstiftung handeln könnte.

Auch Anwohnerinnen und Anwohner zeigten sich betroffen und traurig. Für viele war die Rote Hütte ein fester Bestandteil des Alltags, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen der Seehofsiedlung. Trotz der Zerstörung richtet der DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V. den Blick bereits nach vorn. Vorstand Harald Halpick betont: „Wir denken schon über ein neues Quartier für die Jugendarbeit nach.“ Etwa zehn Jahre lang war die Rote Hütte für Kinder und Jugendliche in Neuenfelde ein lebendiger Ort der Begegnung. Es wurde gebastelt, gekocht, Billard gespielt, getobt oder einfach gemeinsam Zeit verbracht. Auch Sozialberatungen gehörten zum festen Angebot der Einrichtung. Für viele Jugendliche war die Rote Hütte ein zweites Zuhause. Rund 40 bis 50 junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren kamen jede Woche – ein deutliches Zeichen dafür, welche Rolle die Rote Hütte im Stadtteil gespielt hat.

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