04.03.2026 Aktuelles – Redaktion

Neuer Pflegesessel fürs DRK-Hospiz

Einnahmen aus Harburger Hallencup für den guten Zweck

Foto: DRK Harburg
Spendenübergabe im DRK-Hospiz. Foto: DRK Harburg

Harburg – Im Rahmen des traditionellen „Harburger Hallencups“, der bereits seit Jahren vom Harburger Fußball-Urgestein Manfred von Soosten mitorganisiert wird, lag die Spendensumme in diesem Jahr bei insgesamt 6.500 Euro. Einen Teil dieses Betrags, knapp 1.300 Euro, übergab von Soosten am 2. März an Britta True, Leiterin des Hospizes. „Wir freuen uns sehr über diese wertvolle Unterstützung“, erklärte True und verriet auch gleich den Spendenzweck: So soll nun ein bereits in die Jahre gekommener Pflegesessel in einem Gästezimmer durch ein neues Modell ersetzt werden.

Bereits zum 40. Mal wurde in diesem Jahr mit dem „Harburger Hallencup“ Geld für den guten Zweck gesammelt. Und bereits genauso lange ist der Cup, der im Februar in der Sporthalle Kerschensteinerstraße stattfand, eine Herzensangelegenheit der Organisatoren rund um Manfred von Soosten. Beim Treffen im Hospiz für Hamburgs Süden am Blättnerring verriet der ehemalige Fußballer stolz: „Wir haben in vergangenen 40 Jahren insgesamt 280.000 Euro für gute Zwecke gesammelt.“ Gemeinsam mit weiteren, langjährig engagierten Organisatoren und seinem Enkel Sascha von Soosten überreichte er die diesjährige Summe nun persönlich. Hospiz-Leiterin Britta True nahm die Spende am Montag entgegen und betonte: „Wir sind dankbar für die langjährige Unterstützung der FußballOrganisatoren.“

Warum Spenden für das Hospiz so wichtig sind, der Aufenthalt ist für die Gäste kostenfrei. Zwar werden 95 Prozent von den Krankenkassen übernommen, die verbleibenden fünf Prozent müssen jedoch durch Spenden finanziert werden. Darüber hinaus ermöglichen zusätzliche Zuwendungen besondere Angebote oder Anschaffungen, wie Pflegesessel.

Letztere werden von den Gästen laut Hospiz-Sozialpädagogin Lara-Joy Köhler sehr gern und viel genutzt. Von Soosten berichtete bei dem Zusammentreffen, dass einige Mitorganisatoren aufgrund ihres hohen Alters nicht mehr dabei seien. Und auch von Soosten selbst möchte bald kürzertreten. Sein Enkel Sascha soll in absehbarer Zeit seinen Platz einnehmen. Von Soosten verriet: „Ich bin ja gut vernetzt und werde sicher noch dabei sein, mich aber nach und nach zurückziehen“ und erklärte mit Blick auf seinen Enkel und weitere Nachwuchsorganisatoren: „Wir haben ja würdige Nachfolger gefunden, welche den Cup genauso lieben wie wir.“

Das Hospiz für Hamburgs Süden des DRK Hamburg-Harburg bietet Menschen in ihrer letzten Lebensphase eine würdevolle und liebevolle Betreuung. Es legt großen Wert darauf, den Gästen und ihren Angehörigen in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen und ihnen ein Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln. Wer auch spenden oder sich engagieren möchte, Informationen gibt es unter https://www.drk-hospiz.hamburg/.

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