27.01.2026 Wirtschaft & Verkehr – ein
Netzwerkerin auf der Grünen Woche
Menschen für kommunale Verantwortung gewinnen
Bürgermeisterin Emily Weede zieht ein durchweg positives Fazit für die Tage auf der Grünen Woche in Berlin. „Ich war dort für die Menschen in Seevetal unterwegs“, sagt Emily Weede, die am Stand Elbe-Wendland für Region und Gemeinde warb. In intensiven Gesprächen mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft vertrat Weede die Anliegen Seevetals deutlich und lotete Perspektiven aus.
Im Zentrum stand dabei die Stärkung des ländlichen Raums. Als 1. Vorsitzende der LEADER‑Region Achtern‑Elbe‑Diek setzte sich Emily Weede gezielt für eine Fortführung von LEADER ein. „Eine Voraussetzung dafür, dass Projekte wie unser Bürgerbus und zahlreiche lokale Initiativen weiterhin realisierbar bleiben“, so Weede. Mit Veronika Dicke (Staatssekretärin in der Staatskanzlei) sprach die Bürgermeisterin über die Bedeutung eines Fortbestands der Förderung über 2028 hinaus. Dicke verhandelt als Bevollmächtigte beim Bund über die weiteren Rahmenbedingungen.
Ein weiteres wichtiges Thema war Chancengleichheit. In Gesprächen mit politischen Partnern machte Emily Weede deutlich, dass Kommunen eine Vorbildfunktion bei der Förderung von Frauen in Verwaltung und Wirtschaft haben. „Wir müssen alle Talente unabhängig vom Geschlecht fördern“, so die Bürgermeisterin. Ebenso beunruhigend und zugleich motivierend war der Austausch mit Dr. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, über den Anstieg von Hass und Hetze gegen Ratsmitglieder und Bürgermeister. Beide betonten die Notwendigkeit, Menschen für kommunale Verantwortung zu gewinnen und sie vor Anfeindungen zu schützen.
Auch in ihrer Funktion als Vorsitzende des Mühlenvereins Karoxbosteler Mühle nutzte Emily Weede die Grüne Woche, um regionale Anliegen sichtbar zu machen. So engagierte sie sich für die Umsetzung von Alpha‑E und sprach sich erneut gegen den Neubau einer ICE‑Trasse aus, die die Region stark beeinträchtigen würde. Die große Resonanz am Messestand „Elbe-Wendland“ zeige, dass die Region und die Gemeinde Seevetal auf der Grünen Woche wahrgenommen werden.
„Unsere Präsenz auf der Grünen Woche und die Gespräche sind keine Symbolpolitik. Mein Anspruch ist, Ergebnisse für unsere Gemeinde zu erzielen“, fasst Emily Weede zusammen. „Die Grüne Woche war eine hervorragende Gelegenheit, Netzwerke zu stärken, Förderperspektiven zu sichern und unsere Region sichtbar zu machen.“
