12.01.2026 Aktuelles – Redaktion

Eine Burg in Maschen

Vortrag zu aktuellen Forschungsergebnissen

Foto: AMH
Grabungen im Maschen-Horst. Foto: AMH

Es ist bereits über 30 Jahre her, dass bei archäologischen Grabungen in Maschen spannende Funde gemacht wurden. Vor zwei Jahren brachten nähere Untersuchungen die Bestätigung, dass dort die Reste einer hochmittelalterlichen Burganlage liegen. Ole Uecker vom Archäologischen Museum Hamburg berichtet am Sonntag, den 25. Januar in der Zeit von 14.30 bis 16.00 Uhr, im Museum im Marstall über diese neu entdeckte „Burg zu Horst“.

Bereits 1992 fanden in Horst an der Seeve archäologische Untersuchungen statt, deren Dokumentation jedoch lückenhaft blieb und viele Fragen offenließ. Um diese zu klären, nahm das Archäologische Museum Hamburg (AMH) die Grabungen im Jahr 2024 erneut auf. Im Rahmen dieser Forschungsgrabung konnten erstmals gesicherte Belege dafür gefunden werden, dass es sich um den Standort einer hochmittelalterlichen Befestigungsanlage handelt. Zu Tage trat eine ringwallähnliche Befestigung aus dem 12. Jahrhundert, die trotz ihrer relativ geringen Größe vergleichbar ist mit Anlagen sächsischer Burgen.

Im anstehenden Vortrag gibt Uecker, Grabungstechniker des AMH, Einblicke in die Forschungsergebnisse. Neben den Grabungsplänen und den Befunden werden Funde und Ergebnisse naturwissenschaftlicher Analysen vorgestellt. Abschließend wird der Fundort in seinen historischen Kontext eingeordnet und seine Bedeutung für die regionale Burgenforschung diskutiert.

Der Eintritt zum Vortrag beträgt 5 Euro für Erwachsene. Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins sowie Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

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