19.01.2026 Ratgeber – Gerd Demitz

Neues im Alltag entdecken

Dinge für die mentale Gesundheit

© Gerd Demitz
Mal raus aus den eigenen vier Wänden, auch das kann den „Winter-Blues“ vertreiben. © Gerd Demitz

Im Februar ist es immer noch kalt, früh dunkel und spät hell. Der Frühling ist noch mehrere Wochen entfernt. Für einige ist die Karnevalszeit ein Lichtblick, andere freuen sich auf den Valentinstag. Und wieder andere auf nichts davon. Wie kann man seiner mentalen Gesundheit in diesem Monat etwas Gutes tun?

Haben wir nicht alle einen Freund oder eine Freundin, die wir schon lange mal wieder anrufen oder treffen wollten? Dann los – für gute Laune im Februar. Die Freude des Wiedersehens, das Schwelgen in alten Erinnerungen und eine vertraute Umarmung tun unserer mentalen Gesundheit gerade richtig gut.

Frühmorgens klingelt der Wecker, fünf Minuten später sitzen wir in Jogginghose an unserem Schreibtisch – müde und noch nicht wirklich gut gelaunt. Am Wochenende schlafen wir zwar etwas länger, nach dem Aufstehen schlüpfen wir aber auch erst mal in die geliebte Jogginghose und werden nicht so richtig wach. Die perfekte Abhilfe, vor allem an dunklen Tagen, morgens etwas früher aufstehen, sich Zeit zum Fertigmachen nehmen, sich auch im Home-Office richtig anziehen und die Haare kämmen. Gibt ein ganz anderes Gefühl und einen viel besseren Start in den Tag.

Ein weiterer super Tipp gegen den eintönigen Februar-Trott, Neues im Alltag entdecken. Gehe einen anderen Arbeitsweg, kaufe nicht in deinem Standard-Supermarkt ein, nutze mal ein anderes Verkehrsmittel. Neues auszuprobieren belebt deinen Geist und wirkt erfrischend.

Bringen wir unsere Gedanken und Gefühle auf Papier, können wir sie meist leichter ordnen und verarbeiten. Schreibe wir uns den ganzen öden Winter-Ballast von der Seele und überlegen außerdem jeden Tag ein bis drei Dinge, für die wir dankbar sind. Das kann zum Beispiel auch ein Telefonat mit dem besten Freund sein. Schnell werden wir merken, es gibt vieles, wofür wir dankbar sein können und es läuft nicht alles schlecht.

Auch jetzt sollten wir nicht vergessen, täglich an die frische Luft zu gehen. Spazierengehen aktiviert nicht nur unseren Stoffwechsel, sondern hilft auch gegen Müdigkeit, erhöht unsere Konzentration und hebt die Stimmung. Scheint die Sonne, umso besser. Vitamin D regt nämlich die Produktion des Glückshormons Serotonin an. Aber auch normales Tageslicht hilft. Hauptsache an die frische Luft.

Nach oben scrollen