25.06.2026 Ratgeber – Redaktion

Fahrweise bei Hitze anpassen

Temperaturen können zu weichem Asphalt führen

Foto: blitz

Die aktuelle Hitze und starke Sonneneinstrahlung können nicht nur Mensch und Umwelt zu schaffen machen, sondern auch dem Straßenbelag. Denn bei extremen Temperaturen kann sich Asphalt auf über 60 Grad Celsius aufheizen und auch aufweichen. „Wir haben die Kreisstraßen im Blick und bisher keine hitzebedingten Schäden festgestellt“, sagt Thomas Schmidt, Leiter des Betriebs Kreisstraßen und Radverkehr des Landkreises Harburg. „Aber wir wollen rechtzeitig sensibilisieren und an alle Autofahrerinnen und Autofahrer appellieren, ihre Fahrweise anzupassen.“

Bei extremer Hitze heizt sich der Asphalt sowohl von Straßen als auch von Radwegen auf und damit besteht das Risiko, dass es zu Verformungen oder zur Bildung von Spurrinnen kommt. Das kann zu Griffigkeitsverlusten führen und bei Regen das Aquaplanungsrisiko erhöhen. Der Grund, der Bitumen, ein aus Erdöl gewonnenes Bindemittel im Asphalt, kann weich werden. Besonders schwere Lkw können den erweichten Belag verschieben. 

Thomas Schmidt appelliert daher an Autofahrerinnen und Autofahrer, in diesen Tagen besonders vorsichtig und aufmerksam unterwegs sein: „Passen Sie Ihre Fahrweise an, indem Sie die Geschwindigkeit reduzieren, den Sicherheitsabstand vergrößern und abrupte Lenk- sowie Bremsmanöver vermeiden, um das Risiko von Kontrollverlust oder bei Regen von Aquaplaning zu minimieren.“

Auch ansonsten sollte man die Fahrweise der Hitze anpassen. Wenn das Thermometer steigt, flimmert zudem die Luft über dem aufgeheizten Asphalt. Das kann zu optischen Täuschungen führen. Darüber hinaus führen hohe Temperaturen zu Konzentrationsschwierigkeiten und verringerten Reaktionszeiten.

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