20.05.2026 Ratgeber – ein

Alt werden leicht gemacht

In gewohnter Umgebung bleiben

Neuwiedenthal – „Zuhause älter werden leicht gemacht“, unter diesem Motto unterstützt das DRK Harburg jetzt ältere Menschen in Neuwiedenthal bei ihrem Wunsch, in der eigenen Wohnung, in der gewohnten Umgebung bleiben zu können, insbesondere wenn es für die eine oder den anderen körperlich langsam schwieriger wird.

Zentral in Neuwiedenthal startet das DRK Hamburg-Harburg aktuell ein neues Projekt für Senioren und Seniorinnen. „Wohnen bleiben im Quartier“ ermöglicht älteren und pflegebedürftigen Menschen, so lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung zu leben, wie nur möglich – mit viel Unterstützung direkt vor Ort. Neuwiedenthal ist dabei eines
von sechs Modellprojekten der Stadt Hamburg und der Pflegekassen.

Im Mittelpunkt steht zunächst der DRK-Stadtteiltreff Neuwiedenthal in der Rehrstieg-Galleria. Hier, mitten im Quartier gelegen, entsteht ein zentraler Kontaktpunkt, an dem Menschen aus dem Stadtteil Beratung erhalten, an dem individuell passende Hilfe koordiniert und organisiert wird und wo Unterstützung im Alltag geregelt wird. Dabei verknüpft das DRK seine pflegerischen und sozialen Angebote so, dass sie für Betroffene und Angehörige leichter erreichbar und besser aufeinander abgestimmt sind. Etwa die ambulante Pflege, Tagespflege, spezialisierte Wundversorgung und Hausnotruf sowie das Lokale Gesundheitszentrum. Auch ein Palliativ-Team steht zur Verfügung. Ergänzt wird das alles durch DRK-Angebote, die das Miteinander im Quartier stärken, die „Stadtteileltern Neuwiedenthal“ und der DRK-Stadtteiltreff in der Rehrstieg-Galleria.

In Kürze eröffnet das DRK-Team ebenfalls in der Rehrstieg-Galleria extra Räume für „Wohnen bleiben im Quartier“. So entsteht ein Netzwerk, das nicht nur auf Pflege reagiert, sondern schon vorab frühzeitig unterstützt, entlastet und Teilhabe ermöglicht.

„Neuwiedenthal ist ein Stadtteil, in dem wir seit langem an der Seite der Menschen arbeiten, in der Pflege, in der Beratung und im sozialen Miteinander. Mit ‚Wohnen bleiben im Quartier‘ bündeln wir diese Angebote und machen sie einfacher zugänglich, knüpfen so ein verlässliches Netz“, sagt Katharina Kellermeier vom DRK Hamburg-Harburg. „Der Standort in der Rehrstieg-Galleria soll den Zugang bewusst niedrigschwellig halten, mitten im Quartier, gut erreichbar und nah an den alltäglichen Wegen. Das Modellprojekt in Neuwiedenthal soll zeigen, dass gute Pflege und gute Unterstützung dann am besten gelingen, wenn sie dort stattfinden, wo Menschen leben, im eigenen Stadtteil, im vertrauten Umfeld und im Miteinander mit der Nachbarschaft.“

Neuwiedenthal ist dabei eines von sechs Modellprojekten in Hamburg. Das Modellvorhaben ist Teil der Senatsstrategie „Age-friendly City – für ein altersfreundliches Hamburg“ und wird wissenschaftlich begleitet sowie bis 2029 ausgewertet. Finanziert wird das Modellvorhaben gemeinsam durch die Pflegekassen sowie den Stadtentwicklungsfonds „Lebendige Quartiere“ der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen.

„Entscheidend ist, dass jemand da ist, der berät, begleitet und den Überblick behält und dass niemand lange suchen muss, wenn Hilfe gebraucht wird“, sagte Melanie Schlotzhauer, Senatorin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration.

Eine Informationsveranstaltung für alle Fragen und viele weitere Informationen für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger hat das DRK-Team geplant für Donnerstag, 28. Mai, ab 15.00 Uhr im Striepensaal in Neuwiedenthal.

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