13.05.2026 Kunst & Kultur – Redaktion

Modernisierung des Bürgerhauses Harburg

Ein Meilenstein für Kultur und Stadtteilentwicklung

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Bei der symbolischen Schlüsselübergabe (v.li.) Bernard Kössler (v.li.), Dr. Friederike Mechel, Christian Carstensen, Dörte Inselmann, Thorsten Winkler und Jochen Schindlbeck. Foto: ein

Harburg – Am 11. Mai wurde nach dem Modernisierungsprozess des Bürgerhauses Harburg symbolisch der Schlüssel an die Stiftung Kultur Palast übergeben. Die umfassende Modernisierung des über 40 Jahre alten denkmalgeschützten Gebäudes ist ein bedeutender Schritt für die kulturelle und städtebauliche Entwicklung Harburgs. Sie trägt dazu bei, die soziale Infrastruktur in der Harburger Innenstadt um einen multifunktionalen, zukunftsfähigen und barrierefreien Begegnungsort zu bereichern und ist deshalb ein Meilenstein in der Gebietsentwicklung.

Im Rahmen der Modernisierung wurden der Saal, die Gruppenräume, die Eingangsbereiche sowie die Sanitäranlagen im Ober- und Erdgeschoss grundlegend renoviert. Darüber hinaus wurden die Veranstaltungstechnik, die Lüftung und Teile des Hausdachs erneuert. Die Planung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz, um die Weiterentwicklung des Gebäudes als Kulturdenkmal sicherzustellen.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund neun Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt zu einem Großteil durch das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) sowie durch Mittel der Finanzbehörde, des Sanierungsfonds Hamburg 2030, Klimaplanmittel, den investiven Quartiersfonds, und Gestaltungsmittel der Bezirksversammlung Harburg. Bereits einen Tag nach der Schlüsselübergabe wird im Rahmen des Pre-Openings mit der Internationalen Computer Music Conference 2026 (ICMC) eine größere Veranstaltung in den neuen Räumen stattfinden.

Dr. Andreas Dressel, Senator für Finanzen, sagt dazu: „Bürgerhäuser sind für die jeweiligen Stadtteile immer Orte, an denen viele verschiedene Menschen zusammenkommen und sich auf eine besondere Art und Weise begegnen. Ich sehe es als unsere Aufgabe als Stadt, solche Orte zu hegen und zu pflegen. Die umfassende Modernisierung des Bürgerhauses Harburg ist ein wichtiges Signal für die kulturelle und soziale Infrastruktur Harburgs. Ich danke allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben und wünsche der Stiftung Kultur Palast viel Erfolg bei der weiteren Gestaltung dieses besonderen Ortes.“

Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, ergänzt: „Die Modernisierung des Bürgerhauses Harburg stärkt das kulturelle Angebot und damit die Attraktivität der Harburger Innenstadt. Harburg gewinnt hier einen offenen Ort für Begegnung, Austausch und Teilhabe. Ich freue mich daher sehr, dass wir die Modernisierung des Bürgerhauses Harburg mit unserem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) entscheidend finanziell unterstützen konnten.“

Dörte Inselmann, Stiftung Kultur Palast Hamburg: „Mit der Schlüsselübergabe beginnt für den Kultur Palast Harburg eine neue Ära. Wenn die Bauarbeiten im Haus überwiegend abgeschlossen sind, starten wir am 4. September mit einem vielseitigen Eröffnungsprogramm. Neben Altbewährtem werden wir auch neue, innovative Angebote für Harburg erproben. Dabei greifen wir auf die hohe Expertise in sehr unterschiedlichen Genres unserer Mitarbeiter und der 46-jährigen Erfahrung unserer Stiftungsarbeit zurück. Der Rahmen ist hierbei vorgegeben. Es müssen sich alle Angebote finanziell darstellen. Speziell für die Kinder- und Jugendkulturarbeit sind wir daher noch auf der Suche nach Fördermitteln und Spenden, um hier eine qualitative gute und nachhaltige Teilhabe zu realisieren. Der Kultur Palast wird ein Haus für alle Harburgerinnen und Harburger, das wir gemeinsam mit ihnen weiterentwickeln werden, ein Treffpunkt für alle Generationen und alle hier lebenden Nationen. Das ganze Team hat auf diesen Tag hingearbeitet. Wir werden von unserer Seite aus alles tun, um dieses Haus mit Leben zu füllen.“

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