23.03.2026 Reisen, Freizeit & Sport – Redaktion

Orte voller Mystik

Sternenglanz und Mondlicht über der stillen Heide

Foto: Landkreis Harburg
Eine Sternenwanderung durch die Heide ist ein besonderes Erlebnis. Foto: Landkreis Harburg

Der Blick in den tiefdunklen Himmel, hinauf zu den Sternen hat die Menschen von jeher verzaubert und fasziniert. Die hellen Lichter am Firmament, das Funkeln und Glitzern von tausenden Sternen, das hat den Menschen nicht nur Orientierung in dunkler Nacht gegeben, sondern sollte auch die Zukunft des eigenen Schicksals verraten. Die Schätze des Nachthimmels und der Landschaft lassen sich auf dem Heidschnuckenweg besonders gut entdecken. Denn nach Sonnenuntergang, wenn der helle Mond die weite Heidelandschaft in ein silbriges Licht taucht und die Sterne glänzen, wirkt die Heide wie verwandelt. Dann wird die Heide zu einem Ort voller Mystik. Die einsamen Wacholder zeigen sich kaum schemenhaft, die alten Heidesagen scheinen lebendig zu werden. Diese besondere Stimmung kann man bei besonderen Wanderungen erleben. Von Anfang April bis Ende September laden die Touristiker zu Vollmondwanderungen und Sternenbeobachtungen ein.

Die Gruppen tauchen dann ein in die stille Heidelandschaft und erfahren Wissenswertes über die heimische Pflanzen- und Tierwelt, die so manche Überraschung bereithält. In den autofreien Naturschutzgebieten gleicht die Landschaft einem Sternenpark, nur das Licht von Mond und Sternen zeigt den sich durch die Natur schlängelnden Wanderweg. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerinnen und -führer machen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Besonderheiten aufmerksam, die sich nur nachts in der Natur erleben lassen. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Infos und Buchungsmöglichkeiten finden sich unter www.heidschnuckenweg.de/artikel/10809.

Die Vollmondwanderungen sind zwischen fünf und sieben Kilometer lang und führen jeweils auf einer Teiletappe des Heidschnuckenweges beispielsweise ins Büsenbachtal, zum Wilseder Berg, in die Fischbeker Heide, in die Misselhorner Heide und in die Oberoher Heide.

Die Sternwarte Südheide lädt außerdem zu zwei kostenfreien Sternenbeobachtungen auf dem Heidschnuckenweg unter fachkundlicher Anleitung ein. Los geht es am 20. März um 19.00 Uhr im Naturpark Südheide in der Misselhorner Heide. Der Verein stellt direkt an der Misselhorner Heide mehrere mobile Teleskope unterschiedlicher Bauart auf, die von den Sternfreunden betreut werden. Das geht allerdings nur bei gutem Wetter, sollte der Himmel bewölkt sein, muss das Event verschoben werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Misselhorner Heide bei Hermannsburg.

Eine zweite Sternenbeobachtung im Jahr findet am 19. September statt. Zudem bietet die Sternwarte Südheide auch zu anderen Zeiten Veranstaltungen an, die auf dem Webportal der Sternwarte nachgelesen werden können. Alle Informationen zu den Sternenbeobachtungen finden sich unter www.heidschnuckenweg.de/artikel/022819.

Der Heidschnuckenweg gehört nicht umsonst zu den schönsten und reizvollsten Wanderwegen Deutschlands und zieht Wanderbegeisterte aus ganz Deutschland an. Er bietet ein einzigartiges Wandererlebnis durch die Lüneburger Heide. Dabei ist der Heidschnuckenweg in 13 Etappen von unterschiedlicher Länge unterteilt, um die schönsten Flecken der Region erkunden. Noch mehr zu entdecken gibt es durch die zwölf Heideschleifen. Die Rundwanderwege umfassen zwischen 1,4 und 20,9 Kilometern. Informationen zum Heidschnuckenweg gibt es unter www.heidschnuckenweg.de.

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