04.03.2026 Kunst & Kultur – Redaktion

Vaterland und Abhängigkeiten

11. SuedLese Literaturtage vom 9. bis 13. März

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Zehn Jahre nach „Im Nazidorf“ benennt Michel Abdollahi gesellschaftliche Missstände. Foto: ein

Harburg – Nachdem die SuedLese fulminant gestartet ist, zieht das Programm in der zweiten Woche das Tempo an. Vom 9. bis 15. März erwartet das Publikum eine Mischung aus hochkarätigen Medienstimmen wie Michel Abdollahi, radikaler Gesellschaftskritik und interaktiven Formaten, die zum Mitmachen einladen.

Am Montag, den 9. März um 17.00 Uhr geht es bei der Haspa in Neugraben, Neugrabener Bahnhofstraße 2 um (K)ein perfektes Verbrechen. In seinem siebten Werk verwebt Stephan Funke die Perspektiven von Tätern, Ermittlern und Medienvertretern zu einem packenden Hamburg-Krimi. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Ebenfalls am 9. März um 17.30 Uhr heißt es in der Schreibwerkstatt „Knoopstraße 1) : Darf ich bitten? Schreiben ist für alle da. Unter der Leitung von Jörn Waßmund bietet diese Werkstatt Raum, die eigene Schreibkraft zu wecken. Kosten: 25 Euro, ermäßigt 12,50 Euro.

Was passiert, wenn geheime Zeilen aus der Nachttischschublade eine Bühne bekommen? Das Kulturwohnzimmer Lüneburger Straße 1a (Gloria-Tunnel) lädt am Mittwoch, 11. März um 19.00 Uhr zu einem Abend der ungeschminkten Alltagspoesie und echten Lebenswelten ein.

Am Donnerstag, 12. März, 19.30 Uhr zieht Michel Abdollahi in der Bücherhalle Harburg (Eddelbüttelstraße 47a) eine schonungslose Bilanz der deutschen Gegenwart. „Es ist unser Land“ ist ein flammendes Plädoyer für Zivilcourage. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Der Berliner Autor Kristjan Knall ist bekannt für seine radikale Gesellschaftskritik und seinen oft ironisch gebrochenen Stil. In „Heldenhass“ nimmt er am 13. März um 20.00 Uhr im Treffpunkthaus Heimfeld (Friedrich-Naumann-Straße 9) unsere Vorstellung von Vorbildern und kapitalistischen Strukturen gnadenlos auseinander.

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