04.03.2026 Wirtschaft & Verkehr – ein

Mit einem Stempel im Wanderbuch

Wandergesellen und Wandergesellinnen im Rathaus

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Wandergesellen und Wandergesellinnen vor dem Buchholzer Rathaus. Foto: ein

Buchholz – Am 2. März registrierte das Rathaus den Besuch von 16 Wandergesellen und Wandergesellinnen aus verschiedenen Gewerken. Damit wurde eine der größten Gruppen verzeichnet. Die Walz ist eine etablierte handwerkliche Tradition mit festen Regeln.

Im Rathaus bestätigten Mitarbeitende die Station mit amtlichem Stempel und Eintrag im Wanderbuch. Pro Person wurde das übliche Zehrgeld ausgezahlt. Zur Gruppe gehören beispielsweise Zimmerer und Zimmerinnen, Tischler und Tischlerinnen aber auch Kfz-Mechatroniker und Kfz-Mechatronikerinnen. Die Bescheinigung dokumentiert die Route und erleichtert die Vermittlung zum nächsten Einsatzort.

Nach dem Termin setzten die Gesellen und Gesellinnen ihre Reise fort. Die Stadt führt die Praxis der Eintragung und einer kleinen finanziellen Anerkennung fort, wenn Wandergesellen vorstellig werden.

Die Unterstützung ist eine freiwillige Anerkennungsleistung ohne Rechtsanspruch. Für die Wanderschaft gelten Grundsätze wie Gesellenbrief, ein Bannkreis von 50 Kilometern um den Heimatort, das Tragen der Kluft und die Führung des Wanderbuchs. Die Handwerksgesellenwanderschaft ist in Deutschland als immaterielles Kulturerbe anerkannt und vor allem im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe verbreitet.

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