02.03.2026 Kunst & Kultur – Redaktion

Neue kulturelle Akzente

Besondere Instrumente an einem besonderen Ort

In Winsen gibt es viele besondere Orte, die auf eine oft lange und spannende Geschichte zurückblicken. Mit einer neuen Veranstaltungsreihe rückt das Museum im Marstall diese Orte nun ins Licht der Öffentlichkeit, indem es sie zu außergewöhnlichen Konzertorten macht.

Mit dem Format „Museumskonzerte an besonderen Orten“ möchte das Museum historische Stätten in den Fokus setzen und zugleich Menschen auch außerhalb des Museums erreichen. Die Verbindung von Musik mit ungewöhnlichen Spielstätten verleiht einen besonderen Reiz und setzt neue kulturelle Akzente.

Vier solcher Konzerte sind in diesem Jahr Teil des Veranstaltungsprogramms des Museums. Den Auftakt machte Anfang Februar ein Cembalokonzert in der Schlosskapelle. Nun lädt das Museum zu einem weiteren besonderen Konzert ein. Am Sonntag, den 15. März, von 14.30 bis 16.00 Uhr verwandelt sich das Foyer des Winsener Krankenhauses in eine Konzertbühne. Das siebenköpfige Winsener Ukulelenorchester „Ukulestra“ sorgt mit bekannten Liedern, von den Beatles über Max Raabe bis hin zu Amy Macdonald, für musikalische Unterhaltung und gute Stimmung.

Eingeleitet wird das Konzert durch eine Einführung in die Geschichte des Krankenhauses, das auf eine fast 250-jährige Vergangenheit zurückblicken kann. Ilona Johannsen, Leiterin des Museums im Marstall, und Sophia Meyn, Bundesfreiwillige des Museums, stellen die spannendsten Aspekte vor, von den Anfängen als Kinderbewahranstalt bis zum 1974 eröffneten Gebäude am heutigen Standort. Eine kleine Ausstellung in den Räumen des Krankenhauses ergänzt diese Einblicke. Sie wurde kürzlich im Rahmen einer Kooperation zwischen Krankenhaus und Museum eröffnet und ist jederzeit frei zugänglich.

Das Museum im Marstall freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die Musik und Geschichte an einem besonderen Ort gemeinsam erleben möchten. Der Eintritt ist frei. Es geht der Hut rum.

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