16.02.2026 Wirtschaft & Verkehr – Redaktion
Forstarbeiten am „Alten Postweg“r
Nadelbäume schrittweise durch Laubbäume ersetzen
Maschen – Im Februar und März werden entlang des Alten Postwegs Arbeiten im Wald durchgeführt. Auf einer rund 20 Meter breiten Fläche über etwa 5 Kilometer Länge werden Nadelbäume schrittweise durch eine Mischung aus Laubbäumen ersetzt. Ziel ist ein gesünderer, sicherer und vielfältigerer Wald.
Derzeit prägen vor allem Kiefern und Fichten das Bild entlang des Alten Postwegs. In den kommenden Wochen werden vorhandene Eichen und Buchen freigestellt und gefördert, damit sie besser wachsen können. Langfristig soll sich aus diesem Gebiet ein stabiler Laubmischwald entwickeln. Solch ein Wald ist widerstandsfähiger gegen Schädlingsbefall und Sturm. Langfristiges Ziel ist außerdem, dass der Alte Postweg als Brandschutzstreifen das Risiko eines Waldbrandes verringert, da Eichen und Buchen weniger Harz enthalten und langsamer brennen als Nadelbäume.
Die Arbeiten betreffen einen Streifen von etwa 20 Metern Breite entlang des Weges auf rund 5 Kilometern Länge. Geplant sind die Maßnahmen vor allem im Februar und März, wetterabhängige Verschiebungen sind möglich. Es kann kurzfristig zu Einschränkungen oder Sperrungen des Weges kommen.
Die Gemeinde stellt ausdrücklich klar, dass die geplanten Arbeiten ausschließlich der nachhaltigen Waldbewirtschaftung dienen und nicht der Vorbereitung von Windkraftanlagen, Schneisen oder anderen baulichen Maßnahmen. Das Ziel ist der langfristige Erhalt und die
Sicherheit des Waldes.
