27.10.2026 Reisen, Freizeit & Sport – Redaktion
Wie das Licht ins Haus kam
Feuer und Licht, Beleuchtung durch die Jahrhunderte

Feuer und Kerzen zeigen die Geschichte im Wandel des Lichts. Foto: FLMK
Ehestorf – Wie erhellten Menschen vor 200 Jahren ihre Häuser? Wie veränderte elektrisches Licht das Leben? Antworten gibt das Freilichtmuseum am Kiekeberg beim Aktionstag „Feuer und Licht. Beleuchtung durch die Jahrhunderte“ am Sonntag, dem 8. November, von 10.00 bis 18.00 Uhr. Die Darstellerinnen und Darsteller der „Gelebten Geschichte“ zeigen in historischen Häusern, wie Menschen früher bis in die 1960er-Jahre für Licht sorgten.
In den Höfen und Hütten sehen Besucher bei den Darstellungen der „Gelebten Geschichte“, wie sich die Beleuchtung über Generationen veränderte. Im Heidedorf des Jahres 1804 lodert offenes Feuer und flackern Lichter mit Kienspan und Öl. Im Fischerhaus leuchtet 100 Jahre später bereits elektrisches Licht. Aber in der Nissenhütte hat eine Familie 1945 Strom nur sehr eingeschränkt. Besucher treffen in der „Königsberger Straße“ des Museums, die die 1950er- bis 1970er-Jahre präsentiert, den Radio-Reparateur, die Hausfrauen, den Tankwart und Polizist vor hell erleuchteten Schaufenstern.
Das ArchäoMobil vom Archäologischen Museum Hamburg veranschaulicht das frühe Feuer machen mit Feuersteinen und Schlageisen sowie historischen Leuchten. Ein Schattentheater lädt um 14.00, 15.30 und 16.30 Uhr zu Vorstellungen ein. Kinder verzieren Kerzen und rösten Stockbrot gegen einen Beitrag von zwei Euro. Besucher sehen den Schmied und die Weberin bei der Arbeit. Musik zum Mitsingen sorgt für stimmungsvolle Momente.
Kinder sehen Schattentheater und rösten Stockbrot über dem Feuer. Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt, ebenso Mitglieder des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Erwachsene zahlen 12 Euro. Aktuelle Informationen finden sich unter www.kiekeberg-museum.de.
Besucher wärmen sich an Glühwein und Punsch. Der Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“ bietet norddeutsche Wintergerichte an. „Das Wegewitz – Museumscafé und Rösterei“ serviert selbstgeröstete Kaffeespezialitäten, Frühstücksvarianten und hausgemachten Kuchen.
