26.09.2026 Ratgeber – Redaktion
Vorurteile und Unsicherheiten
Wieviel Offenheit bei psychischen Erkrankungen?
Depressionen, Ängste und Erschöpfung sind im Alltag präsenter denn je, doch Vorurteile und Unsicherheiten bestehen weiterhin. Unter dem Motto „Psychische Erkrankungen – wie viel Offenheit tut gut?“ lädt der Sozialpsychiatrische Verbund des Landkreises Harburg am Donnerstag, 5. November um 18.00 Uhr in den Marstall Winsen, Schloßplatz 11 und am Mittwoch, 12. November um 18.00 Uhr in die Seniorenbegegnungsstätte Buchholz, Wilhelm-Baastrup-Platz 2 zu zwei Trialog-Veranstaltungen ein.
Betroffene, Angehörige und Fachkräfte können sich aus verschiedenen Perspektiven über Erfahrungen, Vorurteile und Hilfsmöglichkeiten austauschen. Ziel ist es, Verständnis zu fördern und einen wertschätzenden Umgang mit psychischer Gesundheit in der Gesellschaft zu stärken. Während über psychische Gesundheit heute offener gesprochen wird als früher, bleibt der Umgang mit Betroffenen oft schwierig. Viele fragen sich, wie sie helfen können, ohne zu überfordern oder Grenzen zu überschreiten. Zudem führen Vorurteile wie die Verknüpfung von psychischen Erkrankungen mit „Schwäche“ oft dazu, dass Betroffene Hilfe zu spät suchen.
Offenheit kann hier entlasten und Vorurteile abbauen, wobei niemand zur Offenlegung gezwungen ist. Die Trialog-Veranstaltungen bieten ein etabliertes Forum für den Austausch auf Augenhöhe, um durch unterschiedliche Sichtweisen gegenseitiges Verständnis und neue Impulse für einen achtsamen Umgang zu gewinnen. Weitere Informationen gibt es unter https://www.landkreis-harburg.de/trialog.
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Bei Rückfragen hilft der Sozialpsychiatrische Dienst der Kreisverwaltung unter 04171 693517 oder 04181 201980 gerne weiter.
