12.09.2026 Reisen, Freizeit & Sport – Redaktion

Holzbarrieren für mehr Sicherheit

Landkreises ruft zur Rücksichtnahme auf

Foto: Landkreis Harburg
Holzbarrieren sorgen am Brunsberg für mehr Sicherheit und stoppen Fahrradfahrer, die mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind. Foto: Landkreis Harburg

Der Brunsberg ist ein beliebtes Ausflugsziel, doch die weiten Heideflächen und Täler führen oft zu Konflikten mit rücksichtslosen Radfahrern. „Angesichts zahlreicher Beschwerden reagieren wir“, sagt Niels Vollmers von der Umweltabteilung des Landkreises Harburg. Da das Fahrradfahren am Brunsberg untersagt ist, weisen nun Schilder darauf hin und zwei Holzsperren bremsen rasende Radfahrer. „Die Menschen sollen die besondere Natur genießen können. Das erfordert gegenseitige Rücksichtnahme und die Einhaltung der Regeln im Naturschutzgebiet“, so Vollmers.

Die Sperren wurden am Weg zur Höllenschlucht sowie zum kleinen Brunsberg installiert. Sie signalisieren, dass die Wege ab hier nur zu Fuß genutzt werden dürfen. Besonders an den steilen Hängen waren zuletzt vermehrt Mountainbiker und schnelle E-Biker unterwegs. „Damit sorgen wir für mehr Sicherheit“, erklärt Vollmers. „In der Vergangenheit kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen und Beinahe-Unfällen zwischen Radfahrern und Fußgängern.“ Ähnliche Sperren haben sich bereits im Büsenbachtal bewährt.

Der Brunsberg ist mit 129 Metern die höchste Erhebung des Möranenzuges südwestlich von Buchholz/Nordheide. Er ist nicht nur bei Erholungssuchenden beliebt, sondern auch als wichtiger Lebensraum für geschützte Vögel und Reptilien wie Kreuzotter, Schlingnatter und Zauneidechse. Das rund 65 Hektar große Gebiet ist bereits seit 1954 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Viele Maßnahmen zum Erhalt der Arten machen einen Besuch zu einem besonderen Naturerlebnis.

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