02.09.2026 Wirtschaft & Verkehr – Redaktion
Digitale Angebote als Ergänzung
Versorgungsauftrag der Sparkasse auch in digitalen Zeiten
Der Kreisseniorenbeirat (KSB) und der Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude arbeiten zusammen. Als Interessenvertretung älterer Bürger suchte der KSB das Gespräch mit der Sparkasse, um über die Herausforderungen der Digitalisierung zu sprechen. KSB-Vorsitzender Roger Grewe traf sich dazu mit Sparkassen-Vorstand Frederik Schröder in Winsen.
Auslöser waren Berichte über Probleme älterer Menschen mit Online-Banking und Apps. Hans Wille (KSB) wies darauf hin, dass die Umstellung auf digitale Prozesse sowie Filialschließungen und reduzierte Servicezeiten Schwierigkeiten bereiten. Der KSB erkundigte sich daher nach Lösungen.
Frederik Schröder zeigte großes Verständnis und erklärte, dass die Sparkasse keine Standortschließungen plane. „Wir wollen dort, wo es sinnvoll ist, weiterhin persönlich vor Ort für unsere Kunden da sein“, betonte er. Digitale Angebote seien eine Ergänzung, um dem Fachkräftemangel und dem veränderten Kundenverhalten zu begegnen und die flächendeckende Versorgung sicherzustellen.
Die Sparkasse investiert zudem in geschultes Personal, um Kunden in die digitale Welt zu begleiten. Als konkrete Maßnahme plant die Sparkasse eine Veranstaltung zur Unterstützung älterer Kunden beim Online-Banking, die noch im Oktober in Winsen stattfinden soll. Schröder empfahl zudem, bei Fragen aktiv die Serviceberater aufzusuchen.
Die Digitalisierung sei unumgänglich, doch die Sparkasse wolle unterschiedliche Zugänge ermöglichen und die Menschen mitnehmen. Digitale Angebote bieten zudem Vorteile wie Unabhängigkeit von Öffnungszeiten.
Roger Grewe mahnte, ältere Menschen nicht zu vergessen. Schröder versicherte, dass die Sparkasse den traditionellen Versorgungsauftrag und den Service vor Ort beibehalten wolle, auch wenn Kunden sich an neue Erfordernisse anpassen müssen.
KSB und Sparkasse sind sich einig, individuelle Probleme können nicht pauschal gelöst werden. Kunden sollten die angebotene Hilfestellung nutzen. Frederik Schröder versicherte, dass es für jedes Anliegen eine Lösung gebe. Beide Seiten wollen im Austausch bleiben, damit bei alltäglichen Geldgeschäften niemand zurückgelassen wird.
