27.08.2026 Wirtschaft & Verkehr – Redaktion
Packen wir’s an!
Dritter Sperrmüll-Aktionstag im Phoenix-Viertel
Harburg – Am Montag, 31. August, laden die Quartiersarbeit Phoenix-Viertel und engagierte Nachbarn von 7.00 bis 12.00 Uhr zum dritten Sperrmüll-Aktionstag auf den Hermann-Krüger-Platz ein. Anwohnende können dort ihren Sperrmüll kostenlos, wohnortnah und fachgerecht entsorgen. Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Verfügungsfonds Phoenix-Viertel finanziert.
Illegale Abfälle im öffentlichen Raum beschäftigen das Phoenix-Viertel seit Jahren. Mit dem Aktionstag schafft die Quartiersarbeit ein niedrigschwelliges Entsorgungsangebot direkt im Viertel, sensibilisiert für den verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen und setzt ein Zeichen für saubere Straßen.
Nach den erfolgreichen Aktionstagen im Juni 2025 und Januar 2026 findet das Angebot nun zum dritten Mal statt. Während bei der ersten Aktion mehrere Tonnen Sperrmüll entsorgt wurden, stieß der zweite Termin auch über das Quartier hinaus auf großes Interesse und wurde vom NDR-Hamburg Journal begleitet. Da die Aktion von vielen Anwohnenden als sehr hilfreich wahrgenommen wurde, soll sie künftig etwa halbjährlich stattfinden.
Die Initiative geht auf einen Anwohner des Hermann-Krüger-Platzes zurück, der die Umsetzung bei der Quartiersarbeit anregte und die Mittel einwarb.
Von 7.00 bis 12.00 Uhr können Anwohnende ihren Sperrmüll zum Hermann-Krüger-Platz bringen. Die Stadtreinigung Hamburg unterstützt den Tag mit einem Sperrmüll- und einem Presswagen, die in der Bunatwiete stehen. Vor Ort informiert die Quartiersarbeit an einem Infostand über ihre Arbeit und weitere Angebote. Zur Information wird der Aktionstag unter anderem mit einem Banner und mehrsprachigen Flyern in rund zehn Sprachen beworben.
Quartiersmanager Lukas Gehring erklärt: „Für manche Haushalte ist die reguläre Entsorgung aufgrund fehlender Transportmöglichkeiten oder Informationen schwierig. Mit dem dritten Aktionstag bieten wir eine praktische Lösung direkt im Quartier und setzen gemeinsam mit der Nachbarschaft ein Zeichen gegen illegale Ablagerungen.“
Für die Durchführung wird im Parkraum vor der Bunatwiete 2–6 ein vorübergehendes Halteverbot eingerichtet. Die Bunatwiete bleibt befahrbar und die Gehwege können weiterhin genutzt werden.
