26.08.2026 Reisen, Freizeit & Sport – Redaktion
Fast 2100 Anmeldungen
Rosengartenlauf bricht nächste Rekordmarke

Start des Halbmarathon X-TREME beim 7. Rosengartenlauf. Foto: Matthias Greve/HNT
Erschöpfung und Freude prägten das Gesicht der Teilnehmenden des 7. Rosengartenlaufs am 23. August, als sie das Ziel am Wildpark Schwarze Berge erreichten. Die anspruchsvollen Strecken der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) durch den Regionalpark Rosengarten forderten die Läufer heraus, boten aber auch ein herausragendes Erlebnis durch die schönen Wald- und Heidelandschaften. Mit 2095 Anmeldungen wurde ein neuer Rekord aufgestellt, im Vorjahr waren es noch 1850.
„Die Begeisterung für den Rosengartenlauf ist noch größer als im Vorjahr“, sagte Kirsten Möhle, verantwortlich für die Organisation bei der HNT. „Das positive Feedback der Teilnehmenden sowie der Einsatz unserer rund 150 Helferinnen und Helfer motivieren uns sehr, dieses Event jährlich wieder auf die Beine zu stellen.“
Der Rosengartenlauf bietet 13 verschiedene Lauf- und Walkingwettbewerbe für alle Altersklassen. Die Königsdisziplin ist der 50 Kilometer lange Rosengarten ULTRA Heide Marathon (RUHM). Trotz des hohen Aufwands für die Streckenposten war die Bilanz positiv: „Der 7. Rosengartenlauf und der 6. RUHM waren mit der Rekordzahl an Meldungen sowie 1701 Finishern ein voller Erfolg“, freute sich HNT-Präsident Mark Schepanski. „Unser Event begeistert die ganze Familie.“
Besonders die Kinder- und Jugendläufe tragen zur familiären Atmosphäre bei. Beim Bambini-Lauf flitzten die drei- bis fünfjährigen Kinder über den 400 Meter langen Rundkurs, während bei allen Wettbewerben laut gejubelt wurde. Im Ziel erwarteten die Teilnehmenden Verpflegung, Musik vom DJ und Siegerehrungen.
Bei der letzten Ehrung gewann der 32-jährige Melvin Siemianowski den 50 km langen RUHM mit einem neuen Streckenrekord. „Die Vorbereitung lief sehr gut, und ich bin mit dem Ziel Podium gestartet. Auf den ersten Kilometern merkte ich, dass heute noch mehr möglich ist“, berichtete der Sieger. „Die letzten Kilometer waren sehr anstrengend, aber das Ziel und der Jubel der Leute waren ein großartiges Gefühl.“
Während Siemianowski geehrt wurde, kamen die letzten RUHM-Teilnehmenden glücklich im Ziel an. Zum Abschluss dankte Schepanski dem Team des Wildparks Schwarze Berge für die Unterstützung beim Aufbau und Catering sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, Sponsoren, Partnern, dem Regionalpark Rosengarten und den beteiligten Behörden für das Gelingen der Veranstaltung.
