14.08.2026 Wirtschaft & Verkehr – Redaktion-KI
„Das macht richtig Spaß“
Erfolgreicher Einblick in die Arbeitswelt

Emma Regner gefällt die Praktikumswoche und der Einblick in die Berufswelt. Foto: ein
Emma Regner erfuhr zufällig von der Praktikumswoche. Eine Freundin erzählte ihr von der Möglichkeit, in den Ferien in Unternehmen hineinzuschnuppern. Die 15-Jährige bewarb sich kurzfristig und absolvierte gleich vier Praktika. Bei einer Firma in Egestorf lernte sie die Bereiche Sanitär, Heizung und Metallbau kennen. „Das macht Spaß und gibt gute Einblicke“, sagt die Schülerin der Oberschule Hanstedt. „Jedes Praktikum bringt mich einen Schritt weiter.“
Mit diesen Erfahrungen steht sie nicht allein. Landrat Rainer Rempe zieht eine positive Bilanz: „Die Praktikumswoche war ein voller Erfolg. Ich danke allen Betrieben, die Jugendlichen die Chance gegeben haben, unkompliziert in die Arbeitswelt reinzuschnuppern.“
Organisiert wurde die Woche vom Landkreis Harburg gemeinsam mit dem Start-up stafftastic. Angesichts von über 320 Ausbildungsberufen und 20.000 Studiengängen helfen Praktika bei der Orientierung. „Ein Praktikum vermittelt Eindrücke, die keine Broschüre ersetzen kann“, betont Rempe. Schüler erleben den Alltag hautnah und finden heraus, was zu ihren Stärken passt.
Auch Betriebe profitieren durch den frühen Kontakt zu potenziellem Nachwuchs, was zur Fachkräftesicherung beiträgt. Insgesamt nahmen 71 Unternehmen aus 20 Berufsfeldern teil. In rund 220 Praktikumstagen räumten sie mit Vorurteilen auf. Der Egestorfer Unternehmer sieht in der Ausbildung essenzielle Zukunftssicherung: „Wir brauchen spezialisierte Fachleute. Und die bekommt man am besten durch eigene Ausbildung.“ Aktuell bildet der Betrieb in den Bereichen Heizung, Sanitär und Metallbau sieben Auszubildende aus.
Der Unternehmer nutzt die Woche, um die Vielfalt des Handwerks zu zeigen. Er betont die rasanten technischen Entwicklungen: „Das Berufsfeld ist viel breiter als vor zehn Jahren. Wir greifen heute online auf die Heizung zu, das gab es früher nicht.“ Auch Emma war von der Vielfalt überrascht, etwa dass der Bereich Sanitär auch die Kanalisation umfasst. Ihr Fazit: „Cool.“ Ob sie später tatsächlich ins Handwerk geht, ist noch offen, aber sie kann es sich durchaus vorstellen.
